Nina Brinkoch

 

 

Szenenwechsler seit

2005

 

aktuelle Rolle:

Cecily Cardew - John Worthings Mündel

Nina Brinkoch

 

Bisherige Rollen

- Candy (Factory)
- Nell (Jetzt sind wir dran)
- Druckerin (Zeit der Schuldlosen)
- Mutter; Polizistin (Morir)
- Eva (Haltestelle.Geister.)
- Trish, Teilnehmerin (Sofortige Erleuchtung)
- Paula, Mickeys Assistentin; Mickeys Mutter; Der Buddhist; Partygast 1 (Hannah & ihre Schwestern)
- Mischka, die Kellnerin; Kauffrau (Der Revisor)
- Susanna Wallcott (Hexenjagd)

Ein paar Fragen an Nina:

Warum spielst Du Theater?

Zum einen: Um alles rauszulassen, was sonst besser drinnen bleibt. Zum anderen: Um gemeinsam mit meinen Lieblingsleuten Welten, Personen und Handlungen zu erschaffen und mit Leben zu füllen.  Davon kann ich nicht genug kriegen!

Wie bist Du zu Szenenwechsel gekommen?

Über Raimund, der mir dankenswerter Weise vorlog, es würden zur "Hexenjagd" noch Hexen gesucht. Ich war Feuer und Flamme, auch dann noch, als sich meine vage Erinnerung bestätigte, dass da überhaupt keine Hexen mitmachen. Als verschüchtertes kleines Mädchen drei Sätze zu sagen, war aber auch sehr schön. Fast noch schöner war es, dass mich niemand aufhielt, als ich mich auf die Beschaffung und Organisation von Requisiten und Bühnenbildern und allen möglichen anderen organisatorischen Kram stürzte.

Welche Rolle möchtest Du unbedingt noch mal spielen?

Eigentlich immer noch ganz gern mal eine Hexe…

Welches Stück / welche Rolle hat Dir in Deiner Szenenwechselzeit bislang am besten gefallen (und warum)?

oh je... das kann ich nur ausführlich beantworten:
"Hexenjagd" ist und bleibt der Gründungsmythos.
"Revisor" hatte mit der muffigen Kellnerin meine bislang liebste Rolle.
"Hannah" hatte das 'reduzierte' Bühnenbild, für das mich bis heute alle ein bisschen hassen.
Bei "Erleuchtung" haben wir einfach das Publikum als Kulisse genutzt, das hatte eine tolle Wirkung.
"Haltestelle. Geister." ist bis zum heutigen Tage zitierbar wie sonst nichts.
Bei "Morir" gab es bei den Aufführungen immer den Moment, wo man merken konnte, dass das Publikum gerade die Struktur des Stückes und die Zusammenhänge verstanden hat, das war großartig.
Das Plakat für "Zeit der Schuldlosen" war meine Idee und ich freue mich bis heute unangemessen über den Einfall.
"Jetzt sind wir dran" ist für mich Wolfgangs Vermächtnis an uns. Das war keine gute Zeit für uns, aber das Stück ist so wunderschön, dass wir es allen Widrigkeiten zum Trotz gespielt und enormen Spaß dabei gehabt haben.
"Factory" war wegen des Zusammenspiels von Video und Bühne total interessant. Ein super Regie-Debüt für Frank, und für mich, da ich die Videobearbeitung übernommen habe, die bislang spannendste Herausforderung.
"Bunbury" hat erbitterte Zweikämpfe, die allein durch passiv-aggressives Essen von Gebäck ausgetragen werden. Grandios!

Was machst Du, wenn Du nicht mit Szenenwechsel auf der Bühne stehst?

Dann bastel ich viel an dieser Homepage rum und falls es hier mal nichts zu tun gibt, kümmere ich mich um diese.