Frank Terhürne

 

Szenenwechsler
seit 2004

 

Regisseur seit 2015

vorher Darsteller

 

Theaterpädagoge, Schauspieler, Regisseur
 
Kontakt: 0176-83344514
frank.terhuerne(at)icloud.com
 
(Szenenwechsel können Sie hier kontaktieren)
Frank Terhürne, Regisseur von Theater Szenenwechsel

Ein paar Fragen an Frank:

 

Wie bist Du zu Szenenwechsel gekommen?

Im Jahr 2004 durch meine damalige WG Mitbewohnerin Swantje. Da ich aufgehört hatte, in diversen Bands Musik zu machen und auf der Bühne zu stehen, war ich auf der Suche nach einer anderen Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erregen. Ich hätte damals aber nie gedacht, dass ich als Schauspieler Talent hätte und habe vor der ersten Premiere meine Mitspieler über die Möglichkeit meiner spontanen Flucht in Kenntnis gesetzt. Ist aber glücklicherweise nicht dazu gekommen.  Mich hat das Theatervirus im Gegenteil so gepackt, dass ich kurze Zeit später meine Ausbildung zum Theaterpädagogen begonnen habe.

Warum machst Du Theater?

Weil es nicht nur unglaublichen Spaß macht, sondern auch ein hervorragendes Instrument ist, sich mit sich und anderen auseinanderzusetzen. Gerade bei meiner Arbeit mit Kindern bin ich immer wieder begeistert, wie schnell sie aus sich herauskommen und sich auch mit Themen beschäftigen können, über die sie sonst nicht so ohne Weiteres reden würden. Bei Erwachsenen funktioniert das übrigens genauso, ist nur etwas langwieriger...

Welche Rolle hat dir bisher bislang am besten gefallen?

Mickey in Hannah und ihre Schwestern! Einen nervösen, beziehungsunfähigen Hypochonder mit Hang zum zwanghaften Pessismismus (also Woody Allen) zu spielen, war schon eine tolle Herausforderung.  

Welche Rolle bzw. welches Stück möchtest du gerne einmal spielen bzw. inszenieren?
 
Auch wenn das bei Szenenwechsel ein langjähriger Running Gag ist, immer noch "Das Fest" von Thomas Vinterberg. Für die Rolle des Helge würde ich auch sofort die Schauspielerei wieder aufnehmen.
 
Warum hast du 2015 zur Regie gewechselt?
 
Zum einen, weil unser langjähriger Regisseur und Freund Wolfgang Eichler leider 2013 verstorben ist und ich (wir) nicht wollten, dass dies das Ende von Theater Szenenwechsel bedeutet. Wolfgang war eine große Inspiration für mich.
Zum Anderen, weil Theater Szenenwechsel einfach eine tolle Truppe ist, die ich nicht mehr missen möchte. Als Schauspieler habe ich für mich (erstmal) genug ausprobiert. Die Regie ist eine neue Herausforderung und gibt mir die Möglichkeit, meine Erfahrungen als Theaterpädagoge für das Projekt einzusetzen, das mich überhaupt erst dazu gebracht hat, mich beruflich mit dem Theater zu beschäftigen. "Szenenwechsel" beim Spielen beobachten zu können, ist dabei ein toller Bonus.