Gespielte Stücke
 
Haltestelle. Geister. - Helmut Krauser - 2011

geister-plakat

An der Haltestelle, an der nie ein Bus fährt, werden im Verlauf einer Nacht die Gestrandeten der namenlosen Großstadt angespült. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, sind doch alle auf der Suche: Nach lang verschollenen Liebsten, Drogen, Sex, Anerkennung, einem kleinen Nervenkitzel für zwischendurch, einer fernen Heimat oder auch nur nach einem kleinen bisschen Kontakt. Zwischen den Suchenden entwickeln sich Gespräche, von profan über hochphilosophisch bis vulgär.
Was zunächst wie eine Aneinanderreihung zufälliger Zusammentreffen skurriler Personen aussieht, verdichtet sich im Laufe der Nacht zu einem Netz aus schicksalhaften Begegnungen. Nicht alle überleben die Nacht, doch auch auf die Toten übt die Haltestelle eine geradezu magische Anziehungskraft aus...

Besetzung

Gracia Gala, Prinzessin vom Planeten Tallulah - Swantje Kuhlmann
Der Mann vom Grillimbiss - Vinzenz Stenkamp
Älterer Mann - Dietmar Scherbarth
Eva (Tusse 1) - Nina Brinkoch
Pferdeschwanz (Tusse 2) - Caro Vogel
Conny (Tusse 3) - Beate Hatke
Rico, Pillendealer - Andreas Born
Ella, die Blinde - Renate Haake
Mann im dunklen Mantel - Raimund Elfering
Großinquisitor - Frank Markmann
Der Mann aus der Oper - Frank Terhürne
Sehr alter Mann - David Rehmann
Die Frau des Mannes aus der Oper - Jutta Fritsch
Der Tütenpenner - Thomas Klare
Die Liebschaft aus dem Internet - Ingrid Kemna
Ein Polizist - Wolfgang Eichler

Regie: Wolfgang Eichler

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Sofortige Erleuchtung, inkl. MwSt. - Andrew Carr - 2010

Sofortige Erleuchtung Plakat


Das ETRE Team

Maximilian Schreiber - David Rehmann
Vic - Andreas Born
Carmen - Caro Vogel
Alec - Vinzenz Stenkamp

Die Teilnehmer

Ann –Ingrid Kemna
Chas - Raimund Elfering
Don - Frank Terhürne
Ginny - Justyna Szewczynski
Kitty - Swantje Kuhlmann
Malcom – Thomas Klare
Melanie - Renate Haake
Trish – Nina Brinkoch
Maggie - Beate Hatke

Außerdem
Di, Malcoms Ehefrau - Beate Hatke

Regie: Wolfgang Eichler

Wofür genau die Teilnehmer des Wochenendseminars die Teilnahmegebühr in Höhe von 920 Pfund und 60 Pence, inklusive Mehrwertsteuer, entrichten, können ihnen die Ausbilder der Vereinigung ETRE im Vorfeld nicht sagen, denn „das wäre gegen die Grundsätze des Seminars“, aber am Ende, so das Versprechen, erwartet sie ein besseres, erfolgreicheres Leben, um nicht zu sagen: Die Erleuchtung.

Die Teilnehmer und ihre Motive, sich darauf einzulassen, könnten unterschiedlicher nicht sein, doch sie alle eint der Wunsch nach Veränderung - und zwar schnell. Drei Tage a 15 Stunden sollen genügen, um alte und tief sitzende Probleme zu lösen und die Teilnehmer zum „Zustand des Seins“ zu führen. Der Weg dorthin erweist sich als Horrortrip durch die eigene Psyche…

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Hannah & ihre Schwestern - Woody Allen - 2009

Plakat:  Hannah & ihre Schwestern

Der Oscar prämierte Film von Woody Allen - hier in Münster in der Bühnenfassung, gespielt von der Theatergruppe Szenenwechsel.

Den Mittelpunkt der Komödie um ernsthafte Themen wie Identitätsfindung, Liebe, Familie und Tod bilden drei erwachsene Schwestern aus einer Schauspielerfamilie: Das Sorgenkind der Familie ist die ehemals kokainabhängige Holly, deren künstlerische Karriere zunächst ebenso wenig in die Gänge kommt wie ihre Suche nach dem Mann fürs Leben. Die zweite Schwester, Lee, eine trockene Alkoholikerin, lebt mit Frederick, einem menschenscheuen Maler, zusammen und hat ebenfalls nur eine sehr vage Vorstellung davon, was sie mit sich und ihrem Leben anfangen soll. Ganz anders Hannah, das Goldkind der Familie: Sie lebt mit ihrem zweiten Ehemann Elliot, einem Finanzmakler und den Kindern aus ihrer ersten Ehe in einer scheinbar heilen Welt. Folgerichtig ist es Hannahs Wohnung in der das alljährliche Thanksgiving-Dinner der Familie stattfindet, und nicht etwa das Haus der Eltern Evan und Norma, die sich im Laufe der Jahre, nicht zuletzt wegen Normas Alkoholproblem, auseinander gelebt haben.

Drei solche Dinner erleben wir im Laufe des Stückes, und jedes Mal kommt die Familie mit etwas anderen Variationen derselben Grundprobleme wieder zusammen.

Während die perfektionistische Hannah versucht, den Mitgliedern ihrer Familie in deren zahlreichen Krisen beizustehen, entgeht ihr, dass ihre eigene Ehe alles andere als perfekt ist und ihr Mann ein Verhältnis mit ihrer Schwester Lee beginnt.

Hannahs erster Ehemann Mickey, ein Fernsehproduzent und passionierter Hypochonder macht unterdessen ebenfalls eine schwere Krise durch und begibt sich auf die Suche nach Antworten auf die ganz großen, endgültigen Fragen ...


Besetzung:

Die Eltern:
Norma - Renate Haake
Evan - Dietmar Scherbarth

Die drei Schwestern:
Hannah - Justyna Szewczynski
Lee - Swantje Kuhlmann
Holly - Ingrid Kemna

Elliot, Hannahs Ehemann - Raimund Elfering
April, Hollys Freundin - Beate Hatke
Frederick, Lees Lebensgefährte - Thomas Klare
Mickey, Hannahs erster Ehemann - Frank Levers
Mary, Mickeys Assitentin - Jutta Fritsch
Paula, Mickeys Assistentin - Nina Brinkoch
Edna Smythe, von der Selbstkontrolle - Beate Hatke
Sketch-Autor - Vinzenz Stenkamp
Gail, Mickeys Sekretärin - Anja Lobmüller
Ron, ein Moderator - David Rehmann
Dr. Abel, Mickeys Hausärztin - Jutta Fritsch
Partygast 1 - Nina Brinkoch
Partygast 2 - Jutta Fritsch
David, ein Architekt - Andreas Born
Dr. Grey, Mickeys Radiologin - Anja Lobmüller
Dr. Smith, Mickeys Endokrinologe - Dietmar Scherbath
Norman, Mickeys Geschäftspartner - David Rehmann
Carol, seine Frau - Jutta Fritsch
Dusty Frye, der Rock Star - Vinzenz Stenkamp
Dr. Brooks, Mickeys Neurologe  - David Rehmann
Pater Flynn, ein katholischer Priester - David Rehmann
Mickeys Vater - Vinzenz Stenkamp
Mickeys Mutter - Nina Brinkoch
Der Buddhist - Nina Brinkoch
Doug, Lees späterer Ehemann - Andreas Born

Regie: Wolfgang Eichler
Shop: DVD (in Vorbereitung)
Trailer: [1]
Fotos: [1]
Presse: [1]

Aufführungstermine waren: 28. 02. / 07. 03. / 14. 03. / 03. 04. 2009

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Der Revisor - Nicolai Gogol - 2008
Plakat: Der Revisor
  Plakat: Der Revisor  
In einem kleinen russischen Städtchen verbreitet sich die Nachricht, dass ein Revisor inkognito zu Besuch kommen würde. Alle Beamten der Stadt, vor allem der Bürgermeister (Dietmar Scherbarth) als Oberhaupt, fürchten sich vor diesem Besuch. Aber auch der Richter (Thomas Klare), die Krankenhausverwalterin und der Schulrat haben allen Grund, einer solchen Prüfung nervös entgegenzublicken, denn sie erfüllen ihre Aufgaben nicht.

Zur selben Zeit ist Chlestakow (Raimund Elfering), ein junger Mann aus St. Petersburg, zusammen mit seinem Diener (David Rehmann), in einem Gasthaus des Städtchens abgestiegen. Seit zwei Wochen wohnt er dort und hat noch keine Rechnung bezahlt, sondern sich immer alles anschreiben lassen. Schnell geht das Gerücht um, er müsse der gefürchtete Revisor sein.

Bald kommt es zu einem Zusammentreffen der Akteure.
 

Besetzung:

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Hexenjagd - Arthur Miller - 2007
Plakat: Hexenjagd
  Plakat: Hexenjagd  
     
Salem 1692. In einer ereignisreichen Nacht treffen sich einige Mädchen heimlich im nahegelegenen Wald um bei einem Lagerfeuer zu tanzen und die Liebe der Männer auf sich zu beschwören, die sie begehren. Der hiesige Pastor Parris (Frank Markmann) jedoch überrascht die Mädchen bei ihrem nächtlichen Beschwörungsritual. Histerie bricht aus und einige der Mädchen fallen vor Schreck in ein Koma. Als diese am folgenden Tag noch immer nicht erwachen, wird die Vermutung von Reverend Parris laut, dass es sich hier um Hexerei handelt. Den Mädchen droht Bestrafung und um dieser aus dem Weg zu gehen, bezichtigen sie unbescholtene Bürger des Dorfes sie verhext zu haben und dem Teufel zu dienen. Anführerin der Mädchen ist die junge Abigail (Justyna Szewczynski), die in diesem Wahnsinn ihre Chance sieht, sich der Ehefrau Elisabeth (Beate Hatke) von John Proctor (Frank Levers), dem Mann den sie liebt, zu entledigen, indem sie sie öffentlich beschuldigt mit dem Teufel im Bunde zu sein. Doch nicht nur Elisabeth Proctor wird bezichtigt, viele unbescholtene Bürger werden angeklagt und vom Gericht eingesperrt. Sie sollen gezwungen werden zuzugeben, dass sie mit dem Teufel im Bunde stehen oder den Tod durch den Strick erleiden. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf in Salem.

Das Stück "Hexenjagd" des 1915 in New York geborenen Autors Arthur Miller spielt 1692 in einer kleinen Stadt namens Salem/Massechusetts wo durch durch intrigante Hetzkampagnen die Hexenjagd auf Grund von persönlichen Interessen eröffnet wird. Miller schrieb dieses Stück 1953 und zeigte damit den Kontext zu aktuellen politischen und alltäglichen Ereignissen seiner Zeit auf. Vor allem prangerte er damit die damalige Hysterie gegenüber Kommunisten der McCarthy Ära an. Seine Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten.
 

Besetzung:

 
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Sieben Türen - Botho Strauß - 2005

Werbeplakat von Frank Levers

 

Plakat: Sieben Türen

 
"Bagatellen" nennt Botho Strauß die 13 Minidramen, die aus dem grotesk-tragischem Alltagsleben inspiriert sind. Ein Hochzeitspaar (Beate Hatke und Frank Markmann) bleibt allein, weil es vor lauter Glück vergessen hat, Gäste einzuladen. Ein Selbstmörder (Dietmar Scherbarth) führt ein langes Gespräch mit dem Nichts (Renate Haake). Ein verängstigter Parkwächter (Swantje Kuhlmann) sucht verzweifelt Schutz durch einen Leibwächter (David Merten). Es ist eine Aneinanderreihung von absurd-komischen Momentaufnahmen in seltsamsten Konstellationen. Botho Strauß gelingt es dabei immer, aus den zwischenmenschlichen Begegnungen komödiantische Funken zu schlagen.
 

Besetzung:

 
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Die zwölf Geschworenen - Reginald Rose - 2004
Zwölf Geschworene sollen über die Schuld des Angeklagten in einem Mordprozeß entscheiden. Zunächst scheint die Sachlage klar, alle Indizien sprechen erdrückend gegen den Angeklagten. Einer hat Zweifel – seine bohrenden Nachfragen lassen die Anklagepunkte Stück für Stück in sich zusammenbrechen. Zunehmend sind auch andere Geschworene nicht mehr eindeutig von der Schuld überzeugt. Bis zum Schluss nur noch ein einziger übrig ist, dessen Meinung in ganz besonderem Maße von seiner persönlichen Biografie beeinflusst ist.

Reginald Rose setzte eine eigene Erfahung als Geschworener 1954 in ein Fernsehspiel um. Der Erfolg ermutigte ihn, zusammen mit Henry Fonda das eigene Geld in eine Filmproduktion zu stecken. 1957 spielte Henry Fonda unter dem Regisseur S. Lumet die Rolle der Nr. 8, des “positiven” Zweiflers, gegen L. J. Cobb als “böse” Nr. 3. Der Film, jetzt ein Klassiker, war zunächst ein Flop. Horst Budjuhn adaptierte den Film kurz darauf für die Bühne, hatte aber große Schwierigkeiten, einen Intendanten zu finden. Schließlich inszenierte A. E. Franke 1958 an den Münchner Kammerspielen eine glanzvolle Uraufführung.
 

Besetzung:

 
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Currywurst mit Pommes - Frank Pinkus/Nick Walsh - 2003
Im Mittelpunkt dieser Kömödie steht die "Hansibar“, eine Imbissbude angegliedert an eine Autobahnraststätte und betrieben von Penelope Meier, genannt Penny (Beate Hatke). Die "Hansibar“ ist eine Bude, die ihre besten Tage bereits hinter sich hat, die man anläuft, wenn man auf die Schnelle eine Tasse Kaffee trinken oder sich mal eben Currywurst mit Pommes rotweiß reinziehen will.

 
Currywurst mit Pommes Jutta Fritsch & Beate Hatke (r.)
 
     
Die unterschiedlichsten Menschen kommen und gehen: Da gibt es emanzipierte Lehrerinnen auf dem Weg zum Trommelseminar in die Toskana, alberne Nonnen, balzende Mantafahrer, aalglatte Handy-Manager, zickige Sekretärinnen, werdende und tingelnde Schauspieler sowie Familien mit und ohne Opa. Das einzige, was diese Personen miteinander verbindet: Sie alle sind auf dem Weg irgendwohin.
Der zweite Teil des Stückes spielt drei Wochen später und man trifft erneut auf die handelnden Personen, die jetzt auf der Rückreise sind, dem Zuschauer bereits ans Herz gewachsen, und die sich in völlig neuen, oft verblüffenden Konstellationen präsentieren...
Nur zwei Personen bleiben in diesem Stück auf ihrem angestammten Platz: Penny, die Chefin, die den Reisenden Currywurst, Kaffee und Schokoriegel verkauft und Herbert, der Obdachlose mit Geheimnis.
Dieses Stück beinhaltet insgesamt 64 Rollen und lebt u. a. von der Wandlungsfähigkeit der Schauspieler.

 

Besetzung:

  • Beate Hatke - Penny
  • Dietmar Scherbarth - Herbert,1. Motorradfahrer, Ulli, Dr. Schmöhler, Hubert, Schorsch
  • Stefan Kitzig - Georg, Papa (Familie mit Opa), 2. Soldat, Paps, Gerald, Manager, Sepp, Jean-Paul, Mann (der Schwangeren)
  • Raimund Elfering - Giorgio, Dietrich, Manager, Roman, sächsischer Papa
  • Swantje Kuhlmann - 2. Motorradfahrer, Rudi, Sven, Hilde, 2. Blonde, sächsische Mama, Sabrina
  • Markus Gerhardt - Adolf, Schönling, Diedie
  • Janna Völker - Tochter (Familie mit Opa), Dietlinde, Linda, Schwangere, Silvia Mama (Familie mit Opa), 2. Japanerin, Mum, Mutter (des Cola-Jungen), 1. Blonde, Mareike
  • Anja von Hoyningen - Carina
  • Jutta Fritsch - 1. Japanerin, sächsische Tochter
  • David Merten - Cola-Junge, Manager, sächsischer Sohn
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Jakes Frauen - Neil Simon - 2002
Jake (Markus Gerhardt) ist Schriftsteller und leidet unter Schreibzwang. Diese Krankheit führt dazu, dass er ständig seine Mitmenschen beobachtet und alles niederschreibt. Zwischen Realität und Phantasie kann er schon lange nicht mehr unterscheiden. Permanent führt er in Gedanken auch Gespräche mit den Frauen, die in seinem Leben eine Rolle spielen. In dieser Phantasiewelt lässt es sich bequem leben - denn Probleme gibt es hier ja nicht, aber auch keine echten Gefühle. Doch die Realität holt ihn unerwartet ein, als seine Frau ihn genervt verlässt und sich einen Liebhaber zulegt. Nun ist Jake gefordert seine Phantasie einzusetzen um die irdischen Probleme zu lösen.
 
Besetzung:



Regie: Wolfgang Eichler
Shop: DVD
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